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21. April 2017 07:00:23
Derby Hamburg

Deutsches Spring- und Dressurderby Logo 2016

Abgesehen von der Viersterne-Vielseitigkeit in Luhmühlen, mitten in der schönen Lüneburger Heide, ist das Hamburger Dressur- und Springderby DAS Turnier im Norden Deutschlands. In jedem Jahr versammelt sich von Himmelfahrt bis Pfingstsonntag die Elite aus Dressur und Springen in Hamburg. Mit dabei zahlreiche Zuschauer – genauer gesagt 91.000 waren es im letzten Jahr.

Springen

von Korff

Der Derbysieger Billy Twomey und Diaghilev beim Abstieg vom großen Wall. (© von Korff)

Das Derby hat seine eigenen Gesetze und schreibt Geschichten, die selten vorhersehbar sind. Schon so manch ein internationaler Spitzenreiter kam in dem Parcours mit dem Wall an seine Grenzen. Sei es das Pulvermanns Grab, der große Wall und/oder die Planke, die einen Galoppsprung später überwunden werden muss – Hindernisse, die sonst nur auf wenigen Springplätzen dieser Welt stehen. Der Sieg im letzten Jahr war für den Iren Billy Twomey einer in der letzten Sekunde. Nicht nur, weil er Schnellster war und fehlerfrei durch den Parcours kam. Wenige Wochen vor dem Derby rief der Ire Turnierveranstalter Volker Wulff an und meinte, dass er ein gutes Derby-Pferd hätte und ob es nicht noch einen freien Startplatz gäbe. Für das Fünfsterne-Springen war nichts mehr zu machen, aber mit dem Großen Preis am Sonntag sollte es klappen und Billy Twomey ließ mit seinem 13-jährigen Diaghilev v. Vangelis keinen Zweifel daran, dass dieses ein gutes Derby-Pferd sei. Das mit neun Paaren stark besetzte Stechen entschied der Ire fehlerfrei und in unter 50 Sekunden für sich. Zweiter wurde der Brite Nigel Coupe mit Golvers Hill. Dritter wurde der Vorjahres-Zweite André Thieme auf Quonschbob. Sehr wahrscheinlich war es Thieme, der den Turnierplatz als Glücklichster verlassen hat, denn er wurde an dem Wochenende Vater von seinem zweiten Kind und hatte es sehr eilig nach Hause zu kommen. In diesem Jahr erwartet die Reiter Preisgelder in Höhe von 1,4 Millionen Euro – so hoch waren sie noch nie.

Dressur

Borja Carrascosa auf Wonder auf dem Weg zum Sieg im Grand Prix Special von Hamburg 2016.

Thomas Hellmann (© Borja Carrascosa auf Wonder auf dem Weg zum Sieg im Grand Prix Special von Hamburg 2016.)

Die Podiumsplätze im Dressur-Derby wurden 2016 außerhalb deutscher Konkurrenz ermittelt. Das begehrte blaue Band gewann nach dem Finale mit Pferdewechsel der Spanier Borja Carrascosa auf seinem Pferd Wonder. Zweiter wurde die Schwedin Michelle Hagmann auf ihrer Stute Happiness. Der dritte Platz ging ins dänische Königshaus: Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein und ihre selbstgezogene Future Cup-Tochter Fabienne, die sich von der Atmosphäre beeindrucken ließ und die Prinzessin so nicht ihr ganzes Potenzial herausreiten konnte. Bei den Ponyreitern konnte Jacob Schenk seinen Titel verteidigen und siegte erneut auf dem Schimmelpony My Ken.

 

 

Wir verlosen Karten jeweils für Mittwoch und Donnerstag jeweils 2x 10 Karten. Die Karten können in Gruppen, Reitstallgemeinschaften oder als Familie gewonnen werden. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. 

Weitere Informationen finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen und im Hinweis zum Datenschutz. Mit der Angabe Ihrer E-Mail-Adresse willigen Sie ein, per E-Mail den St-Georg MAGAZIN-Newsletter der JAHR TOP SPECIAL VERLAG GmbH & Co. KG zu erhalten. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen. Selbstverständlich können Sie an unserem Gewinnspiel auch teilnehmen, wenn Sie unseren Newsletter bereits abonniert haben.