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22. Mai 2017 11:26:30
10 Dinge über den Parcours im Deutschen Spring Derby in Hamburg Klein-Flottbek

Sieger im Hamburger Spring-Derby 2016: Billy Twomey und Diaghilev.

1. Der schwerste Parcours der Welt

Am 28. Mai ist es wieder soweit: Das Hamburger Springderby wird in Klein Flottbek ausgetragen. Zum 88. Mal. Im vergangenen Jahr kamen über 90.000 Besucher, 1,11 Millionen Menschen verfolgten das Event am Fernseher.

17 Hindernisse, 24 Sprünge bis 1,65 Meter Höhe, 1250 Meter Streckenlänge sind in 180 Sekunden zu absolvieren. Das entspricht einem Tempo von 400 Metern pro Minute. Zwei Qualifikationen müssen im Rahmen des Turniers absolviert werden, um eine Starterlaubnis im Deutschen Springderby zu erhalten. Die erste mit einem relativen kurzen Parcours mit einer Länge von rund 550 Metern über etwa zehn Hindernisse, maximal 1,45 Meter hoch. Hier muss zum Beispiel auch Pulvermanns Grab bereits überwunden werden. Die zweite Qualifikation beinhaltet den Wall, allerdings ohne die darauffolgende Planke. Die Strecke ist mit etwa 720 Metern schon etwas länger, die Sprünge bereits bis 1,50 Meter hoch.

Das Hamburger Springderby gilt als schwerster Parcours der Welt. Einige besondere Merkmale zeichnen ihn neben den einzigartigen Sprüngen aus. So muss der Reiter zum Beispiel während des gesamten Parcours nur einmal die Hand wechseln.

Das Hamburger Springderby wurde vom Hamburger Kaufmann Eduard Pulvermann 1920 aus der Taufe gehoben. Es heißt, der Parcours soll mit seinen Hecken, Gräben und Wällen der Landschaft Schleswig-Holsteins nachempfunden worden sein. Zusätzlich hatte sich Pulvermann auch Anregungen aus England, Frankreich und Belgien für seinen Parcours geholt. 14 Jahre dauerte es, bis dieser zum ersten Mal fehlerfrei absolviert wurde.

Toffi

Egal ob Sonne oder Regen – zum Derby kommen die Zuschauer in Scharen. (© Toffi)

 

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